

Der militärische Wettkampf „GRENADIER 2006 – Combat Challenge“ ist ein internationaler Vergleichswettkampf für Soldaten und Exekutivkräfte aus dem In- und Ausland. GRENADIER 2006 stellt besonders hohe Anforderungen an das militärische Wissen und Können der Teilnehmer. Nur große Flexibilität, Teamwork und hohe Belastbarkeit machen eine erfolgreiche Teilnahme möglich.
Zu Beginn der einwöchigen Veranstaltung erhalten die Wettkämpfer eine Ausbildung an den Infanteriewaffen und anderen Geräten des Österreichischen Bundesheers. Danach absolvieren sie einen zweitägigen Gefechtsdienstleistungsmarsch. Während dieses Marsches ist immer wieder militärisches Können gefragt – an vielen Stationen müssen die Teilnehmer unter anderem Funkverbindungen errichten, Erste Hilfe leisten, ABC- und Pionieraufgaben lösen sowie Mut, Ausdauer und Orientierungssinn beweisen.



Im Laufe der Woche findet auch ein Alpinmarsch statt. Wer diesen erfolgreich beendet, bekommt das Edelweiß der österreichischen Gebirgsjäger verliehen.



Am Freitag Abend fand die Siegerehrung auf dem Truppenübungsplatz Glainach statt. Dort überreichte der Vorsitzende des Waffenkreis Infanterie der Offiziersgesellschaft die Preise und Auszeichnungen. Hauptmann Andreas Bensching, Stabsgefreiter Rainer Nicolaus und Obergefreiter Clemens Schmid, im zivilen Leben Lehrer, Bierbrauermeister und Rettungsassistent, konnten hiebei mit vollen Händen nach Hause gehen. Allen dreien wurden das silberne Gefechtsdienstleisungsabzeichen des Bundesheeres, das bronzene Schießabzeichen Pistole und das bronzene Grenadierabzeichen verlíehen. Obergefreiter Clemens Schmid erhielt als zweitbester Gewehrschütze einen Pokal und das Schießabzeichen Gewehr in Gold, Stabsgefreiter Nicolaus in Bronze. In der Gesamtwertung konnten die drei Badener den zweiten Platz erringen und den Preis aus den Händen des Kommandeurs entgegen nehmen. Kanpp geschlagen geben musste man sich nur drei aktiven Offizieren einer Aufklärungseinheit aus Dänemark. Damit war die Mannschaft aus Ubstadt auch Erstplatzierter der Wertung Reserve. Nach der langen und anstrengenden Woche gilt jetzt für die drei wieder „Reserve hat Ruh“!

Schmid, Bensching, Nicolaus
